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| 030 Acoma c. 1790 |
Das Kochgeschirr ähnelte meist jenem in der Abbildung 29. Hier ist die Form sogar noch etwas runder, und besitzt ein elliptisches Aussehen mit einer langen, von vorne nach hinten verlaufenden Achse. Einige Merkmale unterscheiden sich von denen in der Abbildung 29. Während jenes über schwarzkantige rote Bereiche, und einen Kreis schwarzer Bögen verfügt, besitzt dieses Kochgeschirr nur schwarze Bereiche, ohne die einkreisenden schwarzen Bögen, was auf einen, einige Dekaden zuvor entstandenen Stil schließen lässt. Die selbe Art von Kontrasten findet man auf Töpfen, wie im typischen Beispiel dieses Stil vor 1800 in der Abbildung 13 zu sehen ist, welches durch schwarze Figuren in der Dekoration und ohne die schwarzen Bögen am Hals charakterisiert ist. Kurz nach dem Jahre 1800 erscheinen Bogenlinien auf dem Hals, und einige Dekaden später werden schwarzkantige rote Figuren üblich. Der Topf in der Abb. 23 veranschaulicht diesen späteren Stil der Laguna-Pueblos, welcher über die schwarzkantigen roten Bereiche verfügt, aber dem eine Reihe von Bögen um den Hals fehlen. Dieses Kochgeschirr stammt möglicherweise aus diesem Dorf, bedarf jedoch zur Aufklärung weiterer Nachforschungen. Das Schachbrettmuster auf diesem Kochgeschirr stellt eine sehr typische Verzierung aus Acoma dar, die häufig bis nach 1900 zu finden war.
-- FRANCIS H. HARLOW, LOS ALAMOS |
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