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| 029 Acoma Pueblo, c. 1820 |
Die Kochgeschirrform der Tonwaren der Puebloindianer war bereits lange vor der Ankunft der Europäer und deren Einfluss erfunden. Offenbar führte der menschliche Bedarf an Gefäßen für nützlichen sowie zeremoniellen Zweck zur Erfindung von Formen, die auf der ganzen Welt nahezu die selben sind. Diese Formen umfassen Schalen, Krüge, Suppenkellen, Becher und Kochgeschirr, die alle früh in den amerikanischen Kontinenten erscheinen, und vollkommen unabhängig von jeglichem Einfluss vom Rest der Welt sind. All diese Formen wurden bei archäologischen Ausgrabungen südwestlicher Pueblos gefunden, die aus dem Jahre 1000 und sogar früher stammen. Die charakteristischen Merkmale dieses Kochgeschirrs sind in diesem Beispiel seine knollige Form, zwei Henkel, sowie sein herausgestreckter Schnabel, der gewöhnlich mit einem Maiskolben verschlossen wurde. Dies ist ein Beispiel für einen Typ von Tonwaren aus Acoma, der sich durch die schwarz-rotrandigen geometrischen Gestaltungen unterscheidet, sowie die massiven schwarzen Bögen, die mit den umkreisenden Rahmenlinien verbunden sind, und die beide charakteristische Merkmale für Gefäße aus den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts sind.
-- Francis H. Harlow, Los Alamos |
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