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| 028 Acoma Pueblo, c. 1900 |
Dieser Krug und jener in der Abbildung #026 sind in all ihren Gestaltungsmerkmalen identisch, wobei der auffälligste Unterschied die verzierende Dreierlinie der "Griechischen Schlüssel"-Motive des Kruges sind. In der Form sind sie sich jedoch weniger ähnlich. Dieser Krug besitzt eine gedrücktere Form, mit einer beinahe waagrechten Fläche unter der Schulterpartie. Die Bedeutung der Pueblo-Tonwarengestaltung verdient eine Überlegung, besonders bei einem üppig dekorierten Gefäß wie diesem. Haben die geteilten Rechtecke, die so häufig in Acoma und Zia im späten 19. Jahrhundert vorkommen und bis ins 20. Jahrhundert reichen eine besondere Bedeutung? Was bedeuten die seltsamen Formen über den kunstvollen Blumen mit ihren Quasten mit doppelten Beulen an ihren Spitzen, die ebenfalls an den Spitzen der herzförmigen Blumen auf den Krügen in der Abb. #028 und #002 vorkommen? Warum ist auf diesem Krug ein geteiltes Blatt mit dem Rücken des Papageis verbunden? Viele Fragen dieser Art werden niemals eine Antwort erhalten, doch dies setzt den optischen Effekt in keiner Weise herab, der durch das Aufsaugen dieses bildlichen Beispiels wundervoller einheimischer amerikanischer Kunst entsteht.
-- Francis H. Harlow, Los Alamos |
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