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| 026 Acoma Pueblo, C. 1900 |
Der klassische Papagei von Acoma auf diesem Gefäß, ist dem Vogel auf den Krügen der Abbildungen #000 und #002 sehr ähnlich, unterscheidet sich aber dennoch auf verschiedene bezeichnende Arten. Er besitzt nur zwei Schwanzfedern mit jeweils einer breiten, kreisförmigen Fläche nahe der Federspitzen. Ebenso ungewöhnlich ist die Anfügung der Flügel an den Scheitelpunkt oberhalb des Kopfes anstelle des Körpers. Beachten Sie diese selben Merkmale bei den farbverkehrten Papageien auf den Krügen der Abbildung #022. Tatsächlich sind die zwei Gefäße in vielen Eigenschaften und Gestaltungen identisch, was den Eindruck vermittelt, als wären beide von dem selben Künstler gemalt worden. Das gewundene Zierband mit "griechischem Schlüssel" im unteren Teil der Anordnung ähnelt etwas dem untersten Feld des Kruges in der Abbildung #003, besitzt jedoch ein kleineres Merkmal, das eine besondere Bedeutung für Gefäße der Pueblos aus Acoma sowie Zia und Santa Ana zu haben scheint. Dieses Merkmal wird leicht übersehen und besteht aus der winzigen Lücke in der Einfassung, die am Innenrand der Linien in den Schlüsseln vorkommt. Es scheint so, als würde dieses häufig vorkommende Merkmal zwischen den Schwanzfedern von Vögeln der Zia Pueblos mit der Lücke in der Schulterlinie des Kruges aus Zuni (Abb. #005) in Verbindung stehen.
-- Francis H. Harlow, Los Alamos |
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