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| 018 Acoma Pueblo, c. 1890 - 1900 |
Die Muster auf einigen Acoma-Tonwaren scheinen das Bild eines menschlichen Gesichts zu zeigen, das in diese Falle mit engobierten Augen, einer knolliger Nase und einem weit geöffneten Mund dargestellt wird. Es ist fraglich, ob solch eine Interpretierung des Künstlers beabsichtigt war, dessen Ziel es wahrscheinlich eher war, traditionelle Muster auf angenehme Art zu verbinden. Wir sehen die gespaltenen Blätter und den Regenbogen, sowie ein Muster im untersten Teil des Regenbogens, das beinahe mit jenem in der Abbildung #010 identisch ist. Zusätzlich kann man die beliebten Doppelbeulen auf dreieckigen Grundlagen erkennen, wie sie auf den Krügen in der Abb. #004 und #012 erscheinen. Die symmetrische Perfektion von diesem und vielen anderen Gefäßen auf diesem Folioblatt wird ohne die Verwendung einer Töpferscheibe erreicht. Erst in den letzten Jahren haben die Töpfer Acomas begonnen, Gussformen für die Herstellung von gegossenen Tonwaren zu verwenden.
-- Francis H. Harlow, Los Alamos |
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