


 |
 |
|
 |
|
| 016 Santo Domingo Pueblo, c. 1920 |
Der Pueblo von Santo Domingo befindet sich nahe des Rio Grande, zwischen den modernen Städten Albuquerque und Santa Fe. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts bestehen die Dekorationen ihrer Tonwaren aus absolut starken geometrischen Motiven, die mittels schwarzer Pigmente aus dem gekochten Saft der Bienenpflanzen der Rocky Mountains gemalt werden. Der wässrige hellbraune Saft zieht in den Schlicker ein, und verändert sich während des Brennens zu einer dichten und durchgehend schwarzen Farbe. Kurz nach 1900 begann der formelle und statische dekorative Stil sich in fließendere Muster zu verändern, die Laub mit Stielen, Blättern und Blumen beinhalten, wie jene, die zuvor in den Dörfern von Acoma, Laguna und Zia entstanden sind. Rote Pigmente von feinem roten Lehm gaben in Santo Domingo zuvor nur die Möglichkeit zu einem umkreisenden Band auf dem unglatten Unterteil unter dem dekorierten Bereich. Mit der neuen Freiheit in Designstrukturen kam ebenfalls die Verwendung von Rot in den Motiven selbst zum Vorschein, wie aber auch in Teilen von Blumen und Blättern, wie es dieses ausgefallene Beispiel zeigt.
-- Francis H. Harlow, Los Alamos |
| |
|
|
| |
|

©1998-2003 Silverman Museum Collection™ - All Rights Reserved
P.O. Box 2610 | Santa Fe, New Mexico 87504-2610 USA
Phone: 505.982.6722 or 800.501.6722 | Fax: 505.982.6755
E-mail: collect@silvermanmuseum.com
Site by Global Cyber Access
Site Powered by Intrcomm Technology's SMC |
|