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| 013 Acoma Pueblo, c. 1900 - 1910 |
Der Kontrast zwischen diesem Gefäß und jenem in der Abbildung #014 könnte kaum extremer sein. Hier sehen wir ein klassisches Musterstück aus dem späten 18. Jahrhundert, welches während der Jahre nach 1800 und bis in die Zeit nach 1900 weiterhin auf Beliebtheit stößt, ganz besonders bei den Pueblos aus Zuni, Acoma und Zia. Die grundlegende Anordnung besteht aus breitlinierten Spiralen, die durch verschönerte dreieckige Figuren bedeckt sind. In Zuni lassen diese Spiralen Augen entstehen und werden manchmal Regenvögel genannt. In Zia erscheinen diese in Paaren, wobei jede Spirale eine Verschönerung ihres Inneren beinhaltet, die mit der Spitze verbunden ist. Die Spiralen aus Acoma sind meist breit und von einfacher Form. Es schein so, als läge der Ursprung dieser Ideen zumindest ein Jahrtausend zurück. Gewiss waren diese im 12. Jahrhundert gut entwickelt und im 14. Jahrhundert weitverbreitet. Krüge wie dieser aus Acoma aus den ersten zwei Dritteln des 18. Jahrhundert besaßen überhaupt keine Hälse, sondern nur eine kleine Lippe am Rand. Im letzten Drittel des Jahrhunderts verwandelte sich die Lippe in einen schmucklosen Hals, oftmals in Verbindung mit einem schweren schwarzen Band in ihrem untersten Teil. Eine Reihe von massiven schwarzen Bögen oder Halbkreisen dekorierten die Hälse in den Jahren zwischen 1800 und 1820, und die Gestaltungen des Halses wurden komplexer oder stärker mit dem späteren Design des Körpers verbunden. In diesem sich entwickelten Ablauf passt dieser Krug gut in die Zeit um 1780.
-- Francis H. Harlow, Los Alamos |
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