home logo
View Cart  |  Spezifikationen  |  Frei  |  über
line


 Töpfe der Pueblos
 Poster
 Kunstkartensätze
 Siebdrucke
 Art-Tee's
 Schönen Künste
 HelmetArt


    

  
Spezifikationen

Folioblatt für Tonwaren der Puebloindianer
Die Auflage ist auf 100 signierte und nummerierte Drucke, 10 nummerierte KN-Ducke (Künstlernachweis) und MN-Drucke (Museumsnachweis) für institutionelle Schenkungen limitiert.
ZuniPotteryPeddler Eine spezielle verpackte Serie mit romanischen Zahlen ist erhältlich. Auflage 15 mit geschichtlichen Texten und dem Vorderseitenmaterial von Francis Harlow - Los Alamos.

Diese Drucke entstehen unter dem IRIS-Verfahren auf Kaltpress-Papierbögen mit 140 Pfund Wasserfarbe. Das Papier französischer Herstellung ist aus 100% PH-neutralen Baumwollhadern. Die Tinte ist authentisch und auf Gemüsebasis.

Jeder Druck wird von Image House of Santa Fe handgefertigt. Hierzu wird der Schnitt des Silverman Museums angewandt. Der Druck ist von Jack Silverman signiert.

Geschichte zu den Tonwaren der Puebloindianer

AcomaWater Nahezu fünfzehn Jahrhunderte lang stellte der südwestliche Teil der Vereinigten Staaten das Zuhause der Steinzeitmenschen dar, die in einigen tausend winziger Dörfer, genannt Pueblos, lebten. Diese Siedlungen reichten von abgeschiedenen Häusern mit einem halben Dutzend Zimmern bis hin zu überfüllten Städten mit zwei- oder dreitausend Bewohnern. Sie lebten in abgelegenen Schluchten oder in den Höhen von Tafelländern und sprachen viele verschiedene Sprachen. Doch die Ruinen ihrer ehemaligen Unterkünfte und die modernen Dörfer, die bis heute erhalten blieben zeigen, dass dieses friedliche und mutige Volk viele gemeinsame Charakterzüge besaßen: Die Art und Weise auf die sie ihre rechtwinkligen Flachdachhäuser bauten, ihre fleißige Betätigung in der Landwirtschaft, im Jagen, und später die Arbeitsplätze in den nahegelegenen Städten, sowie ganz besonders die ergreifenden und wundervollen Gegenstände die sie aus Erde und Pflanzen schufen. Mit der, von den heiligen Naturgeistern verschafften Rohmaterialien und den Eingebungen, webten und strickten sie, flochten Körbe und schufen wunderbare und heilige Gefäße aus dekoriertem und gebranntem Ton.

Selten haben Steinzeitzivilisationen dieser Erde wundervollere Tonwaren geschaffen, als jene der Puebloindianer des Südwestens. Selten war die Absicht ernster, waren die Arbeiten sorgfältiger kontrolliert und das Künstlertum überwältigender. Niemals zuvor war die spirituelle Ganzheit der Berge, Dörfer, Menschen und Gewerbe vollständiger.
Für dieses Folioblatt hat der Künstler die technologischen Wunder der modernen Wissenschaft und Industrie verwendet, um mit der unendlichen erforderlichen Sorgfalt im Umgang mit Papier und Tinte, den bemerkenswerten Ausführungen der südwestlichen indianischen Töpfer eine anhaltende Ehre zu erweisen. Er gewann die erdigen Strukturen von Lehm, Schlicker und Pigmenten aus, durch traditionelle Methoden hergestellten Gefäßen, die über unzählige Generationen weitergegeben wurden. Er wählte Beispiele mit dicker und kraftvoller Einfachheit, sowie andere, die die freudigste Ausgelassenheit an Harmonie und Farbe beinhalteten.


Acoma Woman Um die illustrierten Ausführungen in diesen Bildern richtig schätzen zu können, muss der Geist des Betrachters zu sonnengebackenen Lehmbeeten versetzt werden, wo die Erde den Grundmaterialien die Kraft verleiht, und die mit Danksagung und Ehrfurcht ausgegraben werden, anschließend dem Verfahren zur Reinigung des Lehms folgen, das härter werdende Material vermischen, das Gefäß von Hand formen, zum Erhalten der Pigmente Pflanzenblätter kochen oder dunkle Felsstücke schleifen, die auserlesenen Gestaltungen entwerfen, und letztendlich die Feuergeister anflehen, um das Gefäß zu brennen und die Farben zu bestimmen. All dies wurde von Hand geschaffen, ohne die Hilfe einer Töpferscheibe, und mit einem Brennofen, der aus nichts anderem bestand, als aus den aufgeschichteten Stücken von Brennmaterial.

Mit keiner anderen geschriebenen Sprache übertragen die alten Indianer ihre Botschaften an die Nachwelt und an die Geister, als durch die, in die nahegelegenen Klippen und Felsen gemeißelten Muster, durch ihre Lieder und Gesänge, die von den respektierten Älteren an die neue Generation weitergegeben wurden, sowie durch die Muster, die sie auf die Flächen ihrer Tongefäße malten. Jede feine Abstufung in einer Bedeutung trägt ihre eigenen Symbole. Heute schreiben die Indianer in europäischen Redensarten, obgleich die alte Symbolik mit einer Frische und Tiefe fortbesteht, die den aufmerksamen Beobachter überrascht. Jede Figur enthält eine Nachricht. Gerade scheinbar bedeutungslose Details sind von größter Bedeutung: Eine winzige Unterbrechung in einer Linie, die Gegenwart kleiner Punkte, die harmonische Form einer Verzierung. Einige Muster (wie Federsymbole) bestehen Jahrhunderte lang fort; andere (wie Girlanden aus Blättern) erscheinen plötzlich wie eine Kundgebung schöpferischen Genies und innovativer Vorstellungskraft.

Einzelne besonders begabte Künstler kommen in jeder Kultur vor. Wir können ihre Gegenwart in den Tonwaren der Puebloindianer seit dem Beginn dieser Kunstform erkennen: Die berühmten Mimbres-Schalen mit ihren wundervollen Darstellungen von Menschen, Säugetieren, Fischen und Insekten in einer bemerkenswerten Explosion neuer Ideen im 12. Jahrhundert; die "goldenen" Sikyatki-Gefäße der Hopi-Dörfer des 16.

Jahrhunderts; die Entstehung von neuem Fluss und neuer Harmonie in den Gestaltungen im späten 19. Jahrhundert, und das Genie einer besonderen Töpferin wie Maria Martinez in den Jahren um 1920.

Die Bilder in diesem Folioblatt wurden geschaffen, um eine notwendige Brücke zwischen den frühesten Tontöpfen und den Bildern herzustellen, die diese Papierbögen schmücken. Der Künstler hat Darstellungen mit all der detaillierten Genauigkeit einer Fotografie geschaffen, aber ebenso mit der Vision der Seele, die aus seiner Achtung bezüglich des Lichts, des Schattens, der Farbe und der optischen Stärke entsteht. Der Betrachter kann sehr feine Merkmale in Designstruktur, Farbvariationen, Oberflächenabrieb, Streifen des Steinpolierens sowie das feinschuppige Krakelieren erkennen, - so klar, als stände der Krug vor ihm auf dem Tisch. Die Bilder vermitteln dem Betrachter den überwältigenden künstlerischen Einfluss mit seinem "gegenüberstehenden" Format und dem Mut in der Reproduktion, wie es deutlich in wiederholten Darstellungen gezeigt wird. Der Stil besitzt die aufregende Stärke eines Klavierkonzertes von Rachmaninoff, verbunden mit der Delikatesse einer Sonate von Scarlatti. Wie wurden diese Charakterzüge vollbracht? Die umgebende Beleuchtung ist beinahe matt, betont jedoch die Konturen der Oberfläche in vertikalem Profil. Die Rundheit wird dann durch die feinere Verbindung reflektierter Lichtpunkte in entsprechenden Positionen erreicht. Die Intensität der schwarzen Pigmente wird gesteigert, während die roten, gelben und orangen Farbtöne in ihre Spektralstruktur versetzt werden, um die bräunlichen Komponenten hervorzuheben. Die Aufeinanderfolge der Tuschefarben wird unter jeglichem Aspekt kontrolliert, um die aufliegenden Farbschichten herstellen zu können. Gerade das handgefertigte Papier wurde gemäß den anspruchsvollen Normen zur Herstellung und Endbearbeitung ausgewählt. Dies sind die technologischen Aspekte der Herstellung dieser wundervollen Bilder. Die künstlerischen Aspekte befinden sich in den genauen Normen bezüglich der Vollendung, die durch den kompromisslosen Blick des Künstlers beurteilt werden. Sie liegen ebenfalls in der Wahl der Beispiele, durch welche er Zusammenhang und Spannung in der Ausstellung verschiedener Bildkombinationen schafft.

Ja, die Gegenwart von Jack Silverman wird in diesen Bildern für jeden augenblicklich deutlich, der sich diese Siebdruckbilder von Pueblo- und Navajotextilien genau angesehen hat. Eine strenge Gleichartigkeit in Stil und Stimmung besteht in der Behandlung von Licht und in dem Aufbau von Formen, ganz gleich ob diese nun die Falten einer Decke oder die Konturen eines Topfes darstellen. Eine Stiltreue ist ebenfalls mit der besonderen Verwendung von Pigmenten in der gleichzeitigen Erreichung ausdrucksvoller optischer Stärke und Designgenauigkeit gegeben.

Die Wahl der Beispiele ist nicht dazu gedacht, ein anthropologisches Gleichgewicht historischer Stile der Puebloindianer zu übermitteln, sondern eher, um herrliche Proben spektakulärer künstlerischer Kreativität der Puebloindianer zu zeigen. Die Konzentrierung auf die Vogelfiguren bestätigt die heilige Bedeutung dieser Kreaturen für die Pueblindianer während vieler Jahrhunderte. Eine Bedeutung, die Elemente tiefgründigen spirituellen Respekts mit freudiger Ausgelassenheit für den ungebundenen Flug dieser Boten zu den Plätzen wo die Götter verweilen, einschließt. Ergänzend zu den Vogeldarstellungen sind geometrische Figuren die von plumper Einfachheit bis hin zu höchster Komplexität reichen, die für eine menschliche Freihandausführung beinahe unmöglich erscheinen. Die Daten dieser Töpfe bewegen sich um das Jahr 1900, wobei einige bereits ein Jahrhundert zuvor und bis in die heutige Zeit hergestellt wurden.

Die einzigartigen Eigenschaften dieses Folioblatts überraschen uns nicht unvorbereitet, handelt es sich hier doch um einen Künstler wie Jack Silverman. Sein Leben ist um Überschwenglichkeit und Kühnheit herum aufgebaut, kombiniert mit einem scharfen Sinn für die ästhetische Struktur menschlicher Wechselwirkungen mit der Natur. Er schwebt frei wie der Wind auf seinem Motorrad über die Schnellstrassen des Südwestens, ebenso wie bei Rennen. Er bemalt indianische Textilentwürfe auf Helme, die die Köpfe der Motorradfahrer vor den Folgen eines Unfalls schützen sollen. Er sammelt mit wundervollem Geschmack die besten Beispiele kreativer Arbeiten der Pueblo- und Navajoindianer. Jack ist ein Perfektionist in allem was er unternimmt, und wendet eine endlose Geduld in der Suche nach ausgezeichneten Leistungen auf. Tatsächlich bezeugen die Bilder auf diesem Folioblatt die herrliche Vollkommenheit, die durch die Wechselwirkung künstlerischen Talents, kreativer Vorstellungskraft und sorgfältiger Aufmerksamkeit in Bezug auf sämtliche Aspekte der Herstellung erreicht werden kann.

Objektgeschichte

Kiasax, Piegan Blackfeet Man Feingewobene Navajo Häuptlingsdecken wurden einmal weitgehend zwischen Indianern im ganzen Westen gehandelt und waren hochgeschätzte Kleidungsstücke für Männer. Da sie die "haute couture" des amerikanischen Ureinwohners des neunzehnten Jahrhunderts repräsentierten, wurden sie von einflußreichen Indianern über ein großes Gebiet, von den nördlichen Prärien bis zur mexikanischen Grenze, getragen. Wo immer sie getragen wurden, bedeuteten sie hohen Status oder Wohlstand - daher der Ausdruck "Häuptlingsdecke". Künstler der Grenze, Karl Bodmer, der die nördlichen Prärien bereiste, beschrieb einen Schwarzfußhäuptling, Kiasax, der in 1883 eine Häuptlingsdecke des frühen Stils trug.
 
Aus braunen, weißen, tief indigo blauen und roten Streifen die parallel zum Textileinschlagfaden liefen, untergingen diese Decken einer Evolution des Stils in drei deutlichen Phasen über den größten Teil des neunzehnten Jahrhunderts. Die Häuptlingsdecken des Silverman Museums repräsentieren alle drei Phasen.
 
Navajo Webkunst symbolisiert südwestliche Textilkunst für den größten Teil der Welt. Der generellen Öffentlichkeit jedoch nicht so familiär sind die selteneren, neunzehnten Jahrhundert Pueblotextilien. Die Silverman Museumkollektion enthält einige hevorragende Acoma, Zuni und Hopi Mantas dieser Epoche. Mantas (spanisch für Schal) sind dunkle, wollene Gewänder für Frauen die entweder als Kleider oder Schale getragen werden. Als Kleid werden sie um den Körper getragen. Sie werden unter dem linken Arm gefaltet und auf der rechten Schulter befestigt. Die schwarzen oder dunkelbraunen Mittelteile dieses Kleidungsstückes sind mit einer diagonalen Körperbindung gewebt. Die Seiten enthalten feines, tiefes indigoblaues Diamantkörpergewebe das dann mit blumigen und geometrischen Motiven bestickt wurde. Obwohl von Frauen getragen, in der Pueblotradition wurden sie immer von Männern gewebt.
 
Silverman Logo
Technische Spezifikationen
 
Siebdrucke werden unter Verwendung einer Mehrfachschichtentechnik von Seidenrastern mit ölbasierten Tinten auf säurefreiem Archespapier mit archivalischer Qualität gedruckt. Die Siebdrucke werden in einer Auflage von 100 gedruckt und sind numeriert und von Jack Silverman signiert. Bis zu 100 Farbraster werden von Hand auf jede individuelle Archespapierseite gelegt. Ein erhöhter Preis bedeutet begrenzte Erhältlichkeit.
 
"Die fühlbare Qualität meiner Siebdrucke", erklärt Jack Silverman, "ist das direkte Resultat von ölbasierten Tinten auf einem transparenten Medium. Der kritische Punkt transparenter Raster ist das Hinzufügen von Einzelheiten ohne das Bild zu verdunkeln. Das Resultat von Dutzenden von transparenten Applikationen ölbasierter Tinten sind Bilder wie Siebdrucke, dick mit Pigmenten während das Objekt jedoch hell und klar bleibt. Ich verwende handgemachtes Archespapier da Leinen in seiner Herstellung verwendet wird. Dieses Verfahren gibt dem Papier die Fähigkeit Tinte oder Farbe mit ihrem "Zahn" zu halten. Zur Haltbarkeit ist dies unerläßlich".
 
Größen: 30" x 41"(Inches) - 76.2 x 104.14 (Zentimeter) entweder in horizontalem oder vertikalem Layout, abhängig vom Object.
 
 
 
Poster der Silverman Museumkollektion reflektieren die sorgfältigeAufmerksamkeit auf Einzelheiten von Jack Silverman. Die Bilder werden zuerst im Siebdruckverfahren von 65 bis zu 100 Rasterapplikationen auf handgefertigtem Archespapier hergestellt. Nachdem sie sein kritisches Auge zufriedenstellen, überwacht Jack das Drucken der Kunstreproduktionen in Posterformat auf säurefreiem, archivalischem Papier von hoher Qualität. Jedes Poster wird durch zwischen sechs und zwölf Druckläufen auf Curtis Brightwater Papier reproduziert, in übereinstimmendem Format mit anderen der Serie. Diese signierten Poster werden somit nicht nur auffallende, farbige Kunstwerke, aber auch eine sorgfältige Dokumentation des menschlichen Geistes der diese wunderbaren, funktionellen Kleidungsstücke ins Leben rief.
 
Größen: 24" x 36" (Inches) - 60.96 x 91.44 (Zentimeter) entweder in horizontalem oder vertikalem Layout, abhängig vom Object.
 
 
 
Kunstkarten Die beste Post des Tages! Verwenden Sie Silverman Museum Kunstkarten um Ihren speziellen Freunden und Familie zu schreiben. Es ist schön einzigartige Kunstkarten zu erhalten.
 
Jeder Satz enhält 12 Umschläge und gefaltete Karten vier (4) individueller Darstellungen. Kunstkarten werden in Wyoming, USA im vierfarbigem Ablauf auf wiederaufbereitetem, matt glänzendem Papier von hoher Qualität gedruckt.
 
Größen (gefaltet): 5" x 7" (Inches) - 12.7 x 17.78 (Zentimeter) entweder in horizontalem oder vertikalem Layout, abhängig vom Object. Kunstkarten können auch als herrliche Minirahmenkollektionen verwendet werden, die leicht in engen Räumen aufgehängt werden können.
 
 
 
Alle T-Shirts sind weiß, hergestellt mit feiner, 100 % gekämmter Baumwolle und kommen in 2 Größen, groß und extra groß.

line
Copyright ©1998-2003 Silverman Museum Collection™ - All Rights Reserved
P.O. Box 2610   |   Santa Fe, New Mexico 87504-2610 USA
Phone: 505.982.6722 or 800.501.6722   |   Fax: 505.982.6755
E-mail: collect@silvermanmuseum.com

Site Powered by SMC